Magnesium und Mundgesundheit

Magnesiumreiche Lebensmittel

Persönliche Erfahrung

Magnesium und Mundgesundheit:

Meine Erfahrung als Kindergesundheitspädagogin

Wie ich durch Zufall herausfand, dass hinter Zähneknirschen, Aphthen und Karies oft mehr steckt als schlechte Zahnpflege

Ich war müde.

Als ich schließlich eine Vollblutanalyse machen ließ, stand da schwarz auf weiß: Mineralstoffmangel. Bei mir – jemandem, der sich mit Gesundheit beschäftigt und eigentlich dachte, einigermaßen informiert zu sein. Genau da begann meine Auseinandersetzung mit Magnesium und Mundgesundheit, ein Thema, das mich bis heute nicht mehr losgelassen hat. Ich wollte verstehen, wie ich meine Speicher wieder auffüllen kann und mir wurde schnell klar: Wenn ich einen Mangel hatte, war es naheliegend, dass es meinen Kindern ähnlich gehen könnte.

Das war der Punkt, an dem aus einer persönlichen Frage eine echte Recherche wurde.

Der Moment, der alles veränderte

Bei meiner Recherche bin ich auf etwas gestoßen, das mir vorher noch nicht bewusst war: Es gibt nicht „das eine“ Magnesium. Es gibt verschiedene Verbindungen – Citrat, Bisglycinat, Oxid, Malat und einige mehr – und eine einzelne Form allein reicht oft nicht aus, um einen Speicher wirklich aufzufüllen. Das erklärte mir plötzlich, warum frühere, eher halbherzige Versuche mit Magnesiumpräparaten bei mir nie wirklich etwas verändert hatten.

Ich erinnere mich noch genau an den Abend, an dem ich zum ersten Mal seit Wochen nicht mit Wadenkrämpfen aufgewacht bin. Es war kein dramatischer Moment – eher eine leise Erleichterung.

Magnesiumformen im Überblick

Nicht jedes Magnesium ist gleich. Die verschiedenen Verbindungen unterscheiden sich vor allem in ihrer Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit – hier die neun gängigsten im kurzen Vergleich:

Form Bioverfügbarkeit Bekannt für
Citrat Gut Vielseitig, gut erforscht, milde abführende Wirkung bei hoher Dosis
Bisglycinat (Glycinat) Gut Meist besonders magenfreundlich, wenig abführende Wirkung
Oxid Eher gering Sehr günstig, hoher Magnesiumgehalt pro Kapsel, aber schwächer aufgenommen
Malat Gut Oft in Kombi-Präparaten, gilt als gut verträglich
Chlorid Gut Häufig auch in Öl-/Spray-Form für die äußerliche Anwendung
L-Threonat Gut (spezifisch untersucht) Neuere Form, dazu gibt es bislang weniger unabhängige Langzeitstudien
Taurat Gut Kombination mit der Aminosäure Taurin, oft für Muskeln & Nerven beworben
Sulfat (Bittersalz) Für orale Einnahme gering Vor allem für Bäder verbreitet, weniger zum Einnehmen gedacht
Carbonat Eher gering Wird im Magen erst in Chlorid umgewandelt, dadurch etwas schwächere Aufnahme

Studienlage

Pardo MR, Garicano Vilar E, San Mauro Martín I, Camina Martín MA (2021): Eine systematische Übersichtsarbeit zeigt, dass sich verschiedene Magnesiumformen deutlich in ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden – organische Formen (z. B. Citrat, Bisglycinat) werden in der Regel besser aufgenommen als anorganische Formen (z. B. Oxid). Nutrition, PMID: 34111673.

Was die Studie zeigt: einen systematischen Unterschied in der Aufnahme je nach Form. Was sie nicht zeigt: dass eine bestimmte Form bei jedem Menschen oder jedem Symptom automatisch wirkt – individuelle Bedarfe und Ursachen bleiben unterschiedlich.

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Magnesium, Mundgesundheit und Erfahrung: was wirklich dahintersteckt

Bevor ich weiter über meine eigene Geschichte schreibe, ein paar Worte zum Hintergrund – weil ich es wichtig finde, zwischen dem zu unterscheiden, was gut belegt ist, und dem, was persönliche Erfahrung ist.

Magnesium ist an über 300 enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt. Ein Teil davon betrifft direkt die Mundgesundheit: Magnesium wirkt als Cofaktor bei Prozessen, die auch für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen relevant sind. Ohne ausreichend Magnesium kann der Körper Kalzium – ein zentraler Baustein für Zahnschmelz und Knochen – nicht optimal verwerten.

Studienlage

Rude RK (1998): Magnesiummangel wirkt sich als Cofaktor-Problem auf zahlreiche körperliche Prozesse aus – unter anderem auf Kalziumtransport und -verwertung, relevant für Knochen- und Zahngesundheit. Journal of Bone and Mineral Research, PMID: 9556074.

Was diese Übersichtsarbeit einordnet: die biochemische Rolle von Magnesium als Cofaktor.

Ein zweiter Punkt betrifft den Speichel. Die Speichelproduktion wird über das parasympathische Nervensystem gesteuert – jenen Teil des Nervensystems, der für Ruhe und Regeneration zuständig ist. Ist dieses System dauerhaft im „Alarmzustand“ – etwa durch Stress oder Erschöpfung –, kann sich das auch auf Speichelfluss und Mundmilieu auswirken.

Studienlage

Proctor GB, Carpenter GH (2007): Die Speichelsekretion wird maßgeblich über autonome, insbesondere parasympathische Nerven gesteuert, die über Acetylcholin die Sekretion in den Speicheldrüsen anregen. Autonomic Neuroscience, PMID: 17157080.

Was diese Übersichtsarbeit erklärt: den physiologischen Mechanismus der Speichelregulation. Sie untersucht nicht speziell Magnesium oder Aphthen – der Zusammenhang zu meiner eigenen Erfahrung ist daher eine plausible Vermutung, kein belegter Kausalschluss.

Magnesiumreiche Lebensmittel

Anzeichen, die sich im Mund zeigen können

Diese Anzeichen allein beweisen keinen Magnesiummangel – aber wenn mehrere davon gleichzeitig auftreten, war das für mich persönlich ein Grund, genauer hinzuschauen:

🔹 Trockener Mund

🔹 Aphthen (Mundgeschwüre)

🔹 Zähneknirschen oder Kieferverspannung

🔹 Zahnempfindlichkeit

🔹 Mundgeruch ohne erklärbare Ursache

🔹 Girlandenzunge (gewellter Zungenrand)

🔹 Schluckbeschwerden

🔹 Vermehrte Karies trotz guter Hygiene

🔹 Zungenzittern oder Kribbeln

Magnesium und Mundgesundheit: worauf es aus meiner Erfahrung wirklich ankommt

Magnesium, Zähneknirschen und Kinder – der Zusammenhang

Zähneknirschen und Kieferpressen bei Kindern sind häufig und haben viele mögliche Ursachen – Zahnwechsel, Stress, Schlafqualität, manchmal auch anatomische Faktoren. Magnesium ist an der normalen Muskelfunktion und an der normalen Funktion des Nervensystems beteiligt, wozu auch die Kaumuskulatur zählt. Das bedeutet nicht, dass Magnesiummangel die alleinige Ursache für Zähneknirschen bei Kindern ist – aber es ist ein Faktor, den ich mir bei meinen eigenen Kindern genauer angeschaut habe, nachdem ich meinen eigenen Mangel kannte.

Speichel, pH-Wert und Kariesrisiko

Ausreichend Speichel neutralisiert Säuren im Mund und unterstützt die natürliche Remineralisierung des Zahnschmelzes. Ist die Speichelproduktion reduziert, bleibt der Mund länger im sauren Bereich – ein Umfeld, in dem Karies leichter entstehen kann. Das war für mich der Punkt, an dem „gute Zahnpflege reicht nicht immer“ für mich persönlich mehr Sinn ergab.

Magnesium als Cofaktor für andere Mineralstoffe

Was mich am meisten überrascht hat: In meiner eigenen Blutanalyse verbesserten sich nach einiger Zeit nicht nur meine Magnesiumwerte, sondern auch andere Mineralstoffe schienen sich leichter zu normalisieren. Das passt zur Cofaktor-Rolle von Magnesium – ist bei mir aber eine persönliche Beobachtung, keine allgemeingültige Aussage.

Kurz zusammengefasst

✓ Magnesium ist an Muskelfunktion, Nervensystem und Zahnerhalt beteiligt

✓ Es gibt viele Magnesiumformen mit unterschiedlicher Bioverfügbarkeit

✓ Magnesium ist ein möglicher Faktor unter vielen – kein Alleingrund für Zahnprobleme

Wo ich angesetzt habe: zuerst die Ernährung

Bevor überhaupt ein Präparat ins Spiel kam, habe ich mir angeschaut, welche Lebensmittel von Natur aus reich an Magnesium sind. Das war für mich der naheliegende erste Schritt – auch bei meinen Kindern:

🌱 Kürbiskerne

🌱 Cashewkerne

🌱 Banane

🌱 Avocado

🌱 Chiasamen

🌱 Spinat (gekocht, Achtung: Oxalsäure)

🌱 Mandeln (am besten eingeweicht oder gekeimt)

🌱 Vollkornprodukte (z. B. Vollkornreis, Haferflocken)

🌱 Schwarze Bohnen

🌱 Dunkle Schokolade Kakopulver (roh)

Magnesiumreiche Lebensmittel

Erst als mir klar wurde, dass ich über die Ernährung allein meinen Bedarf nicht decken konnte, habe ich mich zusätzlich mit Präparaten beschäftigt.

Mein Vorgehen – kein Wundersystem, sondern Schritt für Schritt

1

Ich habe mich gezielt mit den unterschiedlichen Magnesiumformen auseinandergesetzt, statt einfach irgendein Präparat aus dem Drogeriemarkt zu nehmen. Diese enthalten oft unnötige Zusatzstoffe, die sich negativ auf die Darmgesundheit auswirken.

2

Ich habe ein passendes Präparat ausgesucht und es regelmäßig eingenommen – Regelmäßigkeit war für mich wichtiger als eine hohe Einzeldosis.

3

Bei meinen Kindern habe ich mich für kindgerechte Formen entschieden – bei uns waren das ein Vitasauri-Pulver zum Einrühren und ein Magnesiumöl-Spray. Mein Sohn kann Kapseln schon schlucken, daher bekommt er diese in angepasster Menge.

 

Kinder & Magnesium im Alltag – was bei uns funktioniert

Dass ich bei meinen Kindern überhaupt genauer hingeschaut habe, kam eigentlich aus einer ganz einfachen Überlegung: Wenn ich selbst einen Mangel hatte, lag es nahe, dass es ihnen ähnlich gehen könnte. Kinder essen oft ähnlich wie wir, leben im selben Haushalt, haben teilweise vergleichbare Veranlagungen. Ich glaube, dass Kinder in solchen Dingen oft mitziehen, wenn Eltern selbst anfangen, auf sich zu achten – bei uns war es jedenfalls so, dass aus meiner eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema ganz automatisch ein Blick auf die ganze Familie wurde.

Woran sich ein Mangel bei Kindern anders zeigen kann als bei Erwachsenen

Kinder können ihre Beschwerden oft schwerer einordnen und benennen als Erwachsene. Anzeichen, die bei ihnen zusätzlich zu den bereits genannten Mund-Symptomen auftreten können, sind zum Beispiel:

Einschlafprobleme oder unruhiger Schlaf

Auffällige Unruhe oder Reizbarkeit

Sogenannte Wachstumsschmerzen in den Beinen

Konzentrationsschwierigkeiten

Auch hier gilt: einzeln betrachtet sind das sehr unspezifische Anzeichen, die viele Ursachen haben können. Da Magnesium an so vielen Vorgängen im Körper beteiligt ist, ist Magnesium für mich ein Muss, auch für Kinder.

Magnesiumreiche Lebensmittel kindgerecht einbauen

Aus der Lebensmittelliste weiter oben lässt sich bei Kindern nicht alles 1:1 übernehmen – Nüsse zum Beispiel erst ab einem Alter, in dem kein Verschluckungsrisiko mehr besteht. Was bei uns gut funktioniert hat, ganz im Sinne der Zahn-Ampel – spielerisch statt mit erhobenem Zeigefinger:

🌱 Kürbiskerne fein gemahlen im Müsli oder Joghurt „verstecken“

🌱 Mandelmus statt Nutella aufs Brot

🌱 Spinat klein geschnitten in Smoothies oder Aufläufen

🌱 Dunkle Schokolade (ab ca. 70%) in kleinen Mengen als bewusster Genuss, nicht als Verbot

Magnesiumpulver klümpchenfrei anrühren

Ein kleiner, aber alltagstauglicher Tipp: Das Magnesiumpulver das wir haben (siehe unten) klumpt schnell, wenn man es einfach ins Glas kippt. Bei uns funktioniert es viel besser, wenn ich das Pulver ganz langsam ins Wasser einrieseln lasse, während ich gleichzeitig umrühre. Noch einfacher geht es mit einem kleinen Hand-Milchaufschäumer – kurz reinhalten, und das Pulver löst sich in Sekunden ohne Klümpchen auf.

Praktisches Helferlein

Hand-Milchaufschäumer*

Bei uns steht er inzwischen fest neben den Magnesiumdosen – schnell eingesetzt, batteriebetrieben, spart morgens Zeit und Nerven, wenn es beim Frühstück schnell gehen muss.

Zum Milchaufschäumer in süßem Kuhflecken-Design

Voll- und Fußbäder mit MagnesiumVollbad mit Magnesium

Neben Öl und Pulver ist ein warmes Bad mit Magnesiumflocken oder -salz bei uns ein fester Bestandteil geworden – für die ganze Familie, nicht nur für die Kinder. Gerade an anstrengenden Tagen ist ein Fußbad am Abend für mich selbst inzwischen ein kleines Ritual zum Runterkommen oder während Erkältungszeiten, und bei den Kindern lässt es sich wunderbar in die Bade- und Schlafenszeit einbauen. Sie lieben es, sogar meine Kleine mit ihren zwei Jahren schnell verstanden, was zu machen ist (und was nicht 😉 ).

Ehrliche Einordnung

Ob und wie viel Magnesium über die Haut tatsächlich ins Blut aufgenommen wird, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Es gibt Berichte und kleinere Studien, die eine Aufnahme über Haut und Haarfollikel nahelegen, aber auch Fachleute, die das mangels unabhängiger, belastbarer Untersuchungen anzweifeln. Ich nutze Bäder deshalb nicht, weil ich mir davon eine bestimmte Wirkung „beweisen“ kann, sondern weil das Ritual selbst uns guttut – warmes Wasser, Zeit füreinander, ein ruhiger Ausklang des Tages.

Für uns hat sich ein einfaches Fußbad vor dem Schlafengehen bewährt: warmes (nicht heißes) Wasser, Magnesiumflocken nach Packungsangabe einrühren, etwa 15–20 Minuten die Füße darin lassen. Das lässt sich genauso gut als Vollbad am Wochenende machen, wenn mehr Zeit ist.

Für die ganze Familie

Magnesiumflocken für Voll- und Fußbäder*

Diese Flocken nutzen wir sowohl für die Kinder im Fußbad als auch für mich selbst im Vollbad am Abend – unkompliziert dosierbar und für die ganze Familie gleichermaßen einsetzbar.

Die Magnesiumflocken nutzen wir auch zum Mischen unsere Magnesiumsprays oder kaufen ein fertiges Präparat.

Zum Produkt

Magnesiumöl auf die Fußsohlen vor dem Schlafen

Magnesiumflakes zum Herstellen von Magnesiumöl
Magnesiumflakes

Bei uns gehört das Magnesiumöl mittlerweile fest zur Abendroutine:

Ich massiere es meinen Kindern kurz vor dem Schlafengehen auf die Fußsohlen ein. Das lässt sich gut in ein Gute-Nacht-Ritual einbauen, ganz ohne Diskussionen ums Schlucken.

 

Sicherheitshinweis: Magnesiumöl nie auf verletzte Haut, Schleimhäute oder frisch rasierte/epilierte Stellen auftragen – es kann dort kribbeln oder brennen. Bei empfindlicher Haut lohnt sich ein Test an einer kleinen Stelle.

Magnesium, Mundgesundheit und meine Erfahrung mit konkreten Präparaten

Ich werde hier nicht behaupten, dass ein Präparat „die Lösung“. Was ich teilen kann, ist, welche Präparate ich für mich und meine Familie ausgesucht habe und warum. (Klicke auf das Bild, um alle Produkte auf Amazon zu finden)

Magnesiumprodukte die wir täglich verwenden

Für Erwachsene

NATURTREU® Magnesium Komplex hochdosiert aus 3 Verbindungen*

Mich hat überzeugt, dass hier mehrere Magnesiumformen kombiniert sind statt nur einer einzelnen – genau das, was mir laut meiner Recherche bei der Bioverfügbarkeit gefehlt hatte. Ich nehme es seit einiger Zeit regelmäßig.

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, zur normalen Funktion des Nervensystems und zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei.

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Für Erwachsene

SUNDAY NATURAL® Magnesium Komplex aus 7 Verbindungen*

Als Alternative nutze ich gelegentlich dieses Präparat mit noch breiterer Formenvielfalt. Für mich war es interessant, die Wirkung im direkten Vergleich zu beobachten.

Nachteil: Es ist im Vergleich etwas preisintensiver, und mit sieben Verbindungen ist die Zusammensetzung für Einsteigerinnen erstmal weniger übersichtlich.

Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

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Für Kinder

Vitasauri® Kids Magnesium-Pulver für Kinder*

Bei meinen Kindern nutzen wir dieses Pulver, das sich einfach in Wasser oder Saft einrühren lässt. Der kindgerechte Geschmack war bei uns ausschlaggebend, damit es überhaupt akzeptiert wird.

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Erhaltung normaler Zähne bei.

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Für Kinder

Magnesiumöl*

Bei meinen Kindern nutzen wir auch gerne dieses Öl zum Aufsprühen auf die Fußsohlen vor dem Schlafen gehen.

Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Erhaltung normaler Zähne bei.

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*Hinweis: Die Links sind Affiliate-/Partnerlinks. Wenn du darüber kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass für dich Mehrkosten entstehen.

Mein Verlauf – was sich verändert hat, und was nicht

Meine Wadenkrämpfe sind seltener geworden. Sobald ich unruhige Beinen beim eischlafen verspüre, weiß ich sofort, dass ich wieder an mein Magnesium denken muss! Zähneknirschen und Kieferpressen haben sich bei mir spürbar verbessert, und meine Aphthen sind so gut wie verschwunden – was ich mir, auch mit Blick auf die Studienlage zur Speichelregulation, mit einer besseren Speichelproduktion erkläre, seit sich mein Magnesiumspiegel normalisiert hat. Auch bei meinen Kindern hat sich etwas verändert: Sie schlafen seitdem deutlich besser ein und durch.

Was ich genauso ehrlich sagen möchte: Nicht alles davon lässt sich hundertprozentig auf Magnesium zurückführen. Es gab in derselben Zeit auch andere Veränderungen in unserem Alltag, und ich bin keine Ärztin, die das wissenschaftlich sauber trennen kann. Was ich beschreibe, ist meine persönliche Erfahrung – kein Beweis, dass es bei jedem genauso laufen würde.

Pro & Contra – meine ehrliche Einschätzung

Dafür spricht

Gut erforschte Rolle von Magnesium für Muskeln, Nerven und Zähne

Verschiedene Formen für unterschiedliche Bedürfnisse verfügbar

Bei mir persönlich spürbare Verbesserungen

Dagegen spricht

Kein Ersatz für zahnärztliche Kontrolle und Diagnostik

Wirkung braucht Geduld, kein sofortiger Effekt

Magnesium kann bei zu hoher Dosis abführend wirken, dann die Menge reduzieren

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Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob Magnesium bei meinem Kind mit Zähneknirschen zusammenhängen könnte?

Eindeutig lässt sich das ohne Diagnostik nicht sagen. Anzeichen, bei denen ich genauer hinschauen würde, sind wiederkehrendes nächtliches Knirschen, unruhiger Schlaf, häufige Wadenkrämpfe oder auffällige Reizbarkeit. Einzeln betrachtet sagen diese Anzeichen wenig aus – treten mehrere gemeinsam auf, kann ein Gespräch mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin sinnvoll sein, im Zweifel mit Kontrolle der Blutwerte.

Ist Zähneknirschen bei Kindern immer ein Zeichen für Magnesiummangel?

Nein, ganz und gar nicht. Zähneknirschen bei Kindern ist häufig und hat viele mögliche Ursachen, etwa den natürlichen Zahnwechsel, Stress oder Gewohnheit. Magnesium ist ein möglicher Faktor unter mehreren – keine automatische Erklärung. Bei anhaltendem oder starkem Knirschen empfehle ich immer eine zahnärztliche Abklärung.

Welche Magnesiumform eignet sich für Kinder?

Das hängt vom Alter, Gewicht und der individuellen Situation des Kindes ab, deshalb sollte die Auswahl und Dosierung immer gut recherchiert werden. Bei uns hat sich ein kindgerechtes Pulver zum Einrühren bewährt, weil es einfach zu dosieren und gut akzeptiert war.

Wie lange dauert es, bis sich ein Magnesiummangel spürbar verbessert?

Bei mir persönlich hat es mehrere Wochen bis Monate gedauert, bis ich Veränderungen bemerkt habe. Das ist aber ein individueller Wert – wie schnell sich ein Speicher auffüllt, hängt von der Ausgangssituation, der gewählten Form und der Regelmäßigkeit der Einnahme ab.

Kann man Magnesium überdosieren?

Über die Nahrung praktisch nicht, da überschüssiges Magnesium über die Nieren ausgeschieden wird. Bei hochdosierten Präparaten kann es jedoch zu weichem Stuhlgang oder Durchfall kommen. Bei Nierenerkrankungen oder anderen Vorerkrankungen sollte eine Supplementierung grundsätzlich ärztlich begleitet werden.

Ersetzt Magnesium den Gang zum Zahnarzt oder zur Zahnärztin?

Nein, auf keinen Fall. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen bleiben unabhängig von der Mineralstoffversorgung wichtig – Magnesium kann bestenfalls ein unterstützender Baustein sein, niemals ein Ersatz für professionelle Diagnostik und Behandlung.

Dieser Artikel beschreibt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung oder eine ärztliche Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.
NH

Nicole Has

Kindergesundheitspädagogin. Ich teile hier meine eigene Erfahrung und Recherche rund um Magnesium und Mundgesundheit – aus persönlichem Interesse als Mutter, nicht als medizinische Fachperson.

 

Quellen

Pardo MR, Garicano Vilar E, San Mauro Martín I, Camina Martín MA (2021): Bioavailability of magnesium food supplements: a systematic review. Nutrition. PMID: 34111673

Proctor GB, Carpenter GH (2007): Regulation of salivary gland function by autonomic nerves. Autonomic Neuroscience. PMID: 17157080

Rude RK (1998): Magnesium deficiency: a cause of heterogeneous disease in humans. Journal of Bone and Mineral Research. PMID: 9556074

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